Vortrag: „Modetreue“. Fashion Liaisons. Kunsthalle Mannheim

Vortrag im Rahmen der Sonderveranstaltung „Fashion Liaison“ während der Ausstellung „Ré Soupault – Künstlerin im Zentrum der Avantgarde“ in der Kunsthalle Mannheim am 19. Februar 2011

Mode und Treue sind zwei Dinge, die dem ersten Anschein nach nichts miteinander zu tun haben. Die Mode wurde lange verstanden als recht oberflächliches Phänomen. Die meisten der wenigen Theoretiker, die sich im Laufe der Entwicklung der Moderne mit ihr befassten, kamen zu dem Schluss, dass die Mode grundsätzlich unnötig ist. Sie sei vielmehr eine auffällige Form des Konsums und weniger ein ernstzunehmendes wissenschaftliches Feld. Im 17. Jahrhundert war die Mode die „Göttin des Scheins, der Wahnsinn, dem man sich nicht entziehen konnte, die Königin des gesellschaftlichen Lebens. Neben der Wahl der Kleidung und der Gewohnheiten, lenkte die Mode selbst die Wahl der Sitten, der Moral, der Art zu Reden und der Theoriebildung.“ Im Grunde hat sich daran nicht viel geändert, nur verlor die Theorie im Laufe des 19. Jahrhunderts das Interesse an ihr. Die Mode wurde zu einem nichtigen und umgrenzten Gegenstand, der auf die Kleidung beschränkt und vorwiegend den Frauen vorbehalten war. Das Seltsame daran ist, dass das genau zu einer Zeit passierte, in der die theoretische Auseinandersetzung mit modernen Phänomenen wie die Temporalisierung und der zunehmende Individualismus und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zunahm. Dabei ist es doch gerade die Mode, die diese Phänomene gestaltet und operationalisiert. Wer sich mit Mode befasste – und das hat sich bis heute kaum geändert – setzte sich in der Regel nur mit Kleidung und mit der Art, den eigenen Körper zur Schau zu stellen, auseinander. Wie konnte es dazu kommen?
Um das zu erklären, möchte ich zunächst beschreiben, wie die Mode moderne Entwicklungen beispielhaft abbildet und wie das mit einem Konzept der Treue zusammenpasst.
Die Treue wird seit jeher als eine Tugend verstanden – ganz im Gegensatz zur Mode. Damit ist vor allem jene Treue gemeint, die sich nicht vertraglich vereinbaren lässt, sondern die – so sagt es der Soziologe Georg Simmel Anfang des 20. Jahrhunderts: „Beharrungsvermögen der Seele ist, welches sie in einer einmal eingeschlagenen Bahn festhält, nachdem der Anstoß der sie überhaupt in diese Bahn geführt (hat) vorbeigegangen ist.“ Mit anderen Worten, ich bleibe meiner Entscheidung treu, auch wenn ich gar nicht mehr so genau weiß warum. Für Simmel war Treue ein Stützpfeiler gesellschaftlicher Strukturen. Er sagte genau: „Ohne die Erscheinung, die wir Treue nennen, würde die Gesellschaft überhaupt nicht in der tatsächlich gegebenen Weise irgendeine Zeit hindurch existieren können.“ Die tief empfundene Treue ist es also, so sah es jedenfalls Simmel, die die Menschen beisammen hält. Dabei ging es gar nicht darum – ich deutete es bereits kurz an – dass man das die ganze Zeit hindurch schön fand. Man hatte sich entschieden, blieb seinen Prinzipien treu und erhielt im Gegenzug eine verlässliche Form der Stabilität, weil alle anderen ähnlich dachten.
Dass sich Simmel so intensiv mit dem Treuebegriff auseinandersetzte, mag als ein Hinweis darauf verstanden werden, dass sich etwas geändert hatte. So, als sei es neuerdings nötig über Konzepte nachzudenken, die Stabilität erzeugen, die zu Stützpfeilern gesellschaftlicher Strukturen werden. In vormoderner Zeit mag das weniger problematisch gewesen sein. Ein fest gefügtes Gebilde aus religiösen Moralvorstellungen, an das sich alle hielten, lieferte die Basis gesellschaftlichen Zusammenseins. Dieser einen inneren Ordnung war man per se treu, es gab auch kaum andere ernsthaft zu verfolgende Möglichkeiten.
Warum Simmel und mit ihm viele andere Kollegen begann sich mit stabilisierenden Konzepten auseinanderzusetzen, lag vor allem daran, dass sich die allgemeine Einstellung zur Stabilität geändert hatte. Was blieb war die Sehnsucht nach Sicherheit. Hinzu kam aber ein verstärktes Bewusstsein über den Preis, den man für diese zu zahlen hatte. Stabilität und Sicherheit versprachen nach wie vor Wärme, Verständnis und Geborgenheit, forderten im Gegenzug aber Einigkeit, Konformität und vor allem Treue. Das, was einmal gerne – das unterstelle ich an dieser Stelle – gegeben wurde, für etwas, das man gerne haben wollte, wurde im Laufe der Geschichte der Moderne zu einem seltenen Gut, über dessen Herausgabe genau nachgedacht werden wollte. Plötzlich hatte man die Wahl. Man konnte sich entscheiden und auswählen aus einem Pool schier unendlicher potentiell Stabilität-versprechender Entscheidungsmöglichkeiten. Wie war es dazu gekommen? Wieso hatte sich die eine, verbindliche, stabilisierende Weltordnung, an die sich alle hielten zugunsten von etwas verabschiedet, das die Menschen mehr oder weniger im Regen stehen ließ. Denn die neu gewonnene Freiheit der Entscheidungsmöglichkeiten hatte auch ihre Schattenseiten. Wem oder was verspreche ich denn nun meine Treue? Mit wem könnte ich einig sein, mit was gehe ich konform? Was will ich überhaupt und noch wichtiger wer bin ich eigentlich?
In vormodernen Zeiten gab es viele Probleme, die uns heute plagen, überhaupt nicht. Das Problem z.B., sich nicht entscheiden zu können, weil einem so viele Möglichkeiten offen stehen, dass man gar nicht mehr weiß, was für einen das beste ist, dieses Problem hat es nicht gegeben. Es gab eine gottgegebene Wahrheit, eine große Ordnung der Dinge, nach der alles lief und nach der sich alle richteten. Und lief etwas einmal nicht nach Plan, dann war das nicht weiter irreführend, sondern lediglich eine Abweichung, die es galt, wieder auf die große eine Ordnung zurückzuführen. Es gab keine Kontingenz, keine Fülle an denkbaren Möglichkeiten, an theoretisch möglichen Wahrheiten, wie wir sie heute kennen. Das machte das Leben sehr überschaubar.
Diese fehlende Kontingenz bezog sich nicht nur auf äußerliche Möglichkeiten, sondern ebenso auf innere. D.h. es gab keine unterschiedlichen Seinsmöglichkeiten, keine Individuen, keine Identität, jedenfalls nicht in der Form, wie wir sie heute kennen. Vor dem 17. Jahrhundert wurde man in seine Identität hineingeboren. Man war dann entweder adelig, arm, Sohn oder Tochter von usw. Dies konstituierte einen Rahmen, innerhalb dessen man sich verhalten konnte. Selbstverständlich hatte man die Möglichkeit, sich außerhalb dieses Rahmens zu bewegen, sich eigenwillig zu kleiden oder eine eigene Meinung zu artikulieren. So war man aber kein besonders einfallsreicher, individueller Mensch, wie wir es heute vielleicht sehen würden, sondern – mit viel Glück, ein Held – meist aber eher ein zu beseitigender Störenfried oder schlichtweg verrückt.
Ob die Menschen damals glücklicher gewesen sind, vermag ich hier spontan nicht zu sagen. Eines ist aber wohl sicher, sie hatten ein stabiles Weltbild und viel mehr Zeit sich mit anderen Dingen als sich selbst zu beschäftigen.
Das begann sich langsam zu ändern. Auf jeden Fall lässt sich die Entstehung von Vorstellungen der Individualität im modernen Sinne in Beziehung zu dem Bruch mit der mittelalterlichen sozialen, ökonomischen und religiösen Ordnung setzen. Die allgemeine Bewegung gegen den Feudalismus betonte in neuer Weise die persönliche Existenz des Menschen über seinen Ort und seine Funktion.
Die italienische Soziologin Elena Esposito misst der Epoche des Barock im großen gesellschaftlichen Umbruchsprozess eine besondere Bedeutung zu. Zum ersten Mal verdeutlichen sich auf besonders anschauliche Weise die Zweifel, die mit der Zeit an der einen großen Weltordnung gehegt wurden. So verwies nicht länger der Schein von etwas automatisch auf ein Sein, sondern rückte erstmals als solcher ins Zentrum des Interesses. Mit weit reichenden Konsequenzen – denke man an die wilden, ornamentalen Auswüchse, die besonders anschaulich aus der Kunst, der Architektur und der Mode der Zeit überliefert sind.
Zwar brach die strikte Verbindung von Schein und Sein im Barock auf, doch gelangte dieser noch nicht zu der Annahme, dass es möglicherweise neben den diversen Scheinsmöglichkeiten auch unterschiedliche Seinsformen geben könnte. Die „ornamentale Epidemie“, wie sie Gustav René Hocke 1957 nannte, das „verrückte Spiel mit Formen, bei dem alles mit allem verglichen und assoziiert werden kann”, verwies nicht auf eine ebenso mannigfaltige Seinsebene. Und genau hierin liegt ein großer Widerspruch des 17. Jahrhunderts. Man trug Masken, schuf sich Pseudo-Identitäten, gestaltete sich je nach Belieben eigene Scheinswelten und das alles losgelöst von einer Seinswelt, die ebenso beliebig sein könnte. Man glaubte vielmehr, dass „das Spiel der Erscheinungen (…) die wahre Natur von Menschen und Dingen erst konstituiere.” Die Vorstellung also, von einem originären Sein blieb weitestgehend bestehen, auch wenn dieses nicht per se gottgegeben war, sondern sich erst durch unterschiedliche Scheinsformen konstituiere.
Zu dem, was wir heute unter Mode verstehen, gelangte der Barock allerdings noch nicht. Es war eine Zeit des Übergangs. Kontingenz wurde zwar kundgetan, aber noch nicht als solche akzeptiert. Man saß noch etwas zwischen den Stühlen, indem man zwar die Auflösung der Ordnung vorführte, zugleich aber das nostalgische Verlangen nach derselben Ordnung wachrief. Abweichungen wurden unter der Bedingung zugelassen, dass keine Verwirrung gestiftet und die Ordnung nicht gestört wurde. Für ein Zurück war es aber zu spät. Es musste eine neue Form der Ordnung geschaffen werden.
Viele Forscher verorten die Geburt der Identität in die Zeit der Renaissance. Das war eine Zeit, in der, einhergehend mit gesellschaftlichen Umstrukturierungen, zunehmend spezifische Kompetenzen gefragt waren. Diese wurden einem nicht länger mit der Identität angeboren, sondern mussten erworben werden. So waren Tugend, Eleganz und Annehmlichkeit zwar immer noch nette Eigenschaften, brachten einen aber in Politik und Wirtschaft nicht unbedingt weiter. Die erforderlichen Kompetenzen verlangten nach einer gezielten Erziehung. Mit dieser Tatsache ging die Feststellung einher, dass nicht jeder alles gleich gut konnte, das (Zitat) “nichts dem Menschen weniger gleicht als ein Mensch.”
Mit dieser Erkenntnis wurde man sich einer völlig neuen Problematik gewahr – die von der Beziehung von Allgemeinem und Besonderem, man kann auch sagen, die zwischen Individuum und Gesellschaft. Führte man zuvor das Andere auf das Gleiche, das Besondere auf das Allgemeine zurück, beginnt man spätestens seit der Renaissance Andersartigkeit als solche zu registrieren.
Mit dem Auflösen der einen Weltordnung löste sich aber nicht automatisch auch das Bedürfnis des Einzelnen nach Stabilität auf. Weil es die Stabilität nicht mehr gab, musste jeder etwas Eigenes suchen, um sich selbst zu stabilisieren. Das neu erwachte Individuum tat dies, indem es sich umschaute und beobachtete, was die anderen so taten, um sich selbst zu stabilisieren. So entstand ein Geflecht aus Individuen, die damit beschäftigt waren, zu beobachten, beobachtet zu werden und zu beobachten wie sie beobachtet werden. Der Systemtheoretiker Niklas Luhmann bezeichnete das später als ein System zweiter Ordnung, das sich nicht wie das System erster Ordnung zuvor aus einer Ordnung konstituierte, sondern durch die Vielzahl aktiv Agierender unterschiedliche Perspektiven ermöglichte und dadurch unterschiedliche Sichtweisen und unterschiedliche Ordnungen.
Temporäre Stabilität kann man dadurch erlangen, in dem man kurz die Perspektive fixiert, sich an einen bestimmten Punkt bindet und den Blick nach Innen richtet, sich selbst beim Beobachten beobachtet. Dabei muss man feststellen, dass man auch in diesem Akt von anderen beobachtet wird und dass man nicht unbedingt sein wahres, authentisches Selbst entdeckt, seine Identität, sondern lediglich eine Seinsform in einem bestimmten Punkt, die auch wieder von anderen Beobachtern abhängt. Identität wird erlangt über das Zugeständnis der Einzigartigkeit der anderen. „Jeder muss auch den anderen Einzigartigkeit zugestehen und fordert für sich die Anerkennung eigener Identität.” Das heißt aber auch, dass es prinzipiell so viele Identitäten gibt, wie es Andere gibt, die einem eine solche zugestehen. So stellte zwar die Reflexion eine neue Form eines Anhaltspunktes zur Verfügung, ermöglicht aber gleichzeitig keine generalisierbare Perspektive. Man erhält nicht eine Identität, sondern eine Vielzahl verschiedener Identitäten, von der man nur die Unberechenbarkeit erwarten kann.
Diese möglichen unterschiedlichen Ordnungen begann dann Menschen, die ein Interesse an allgemeiner Ordnung hatten, wie beispielsweise Georg Simmel, Sorgen zu machen, weshalb sie sich mit Treue-Konzepten befassten und die Mode, die die Instabilität noch zu feiern schien, zu verteufelten. Mit einer individuellen Stabilität ließ sich kein Staat bilden. Man musste den Menschen zunehmend Anreize bilden, sich auf etwas einzulassen. Treue wurde nicht mehr einfach so gegeben, weil man es so tat, weil es die Ordnung so verlangte, sondern weil man selbst etwas davon hatte.
Dabei war es gerade die Mode, die in ihrer Instabilität eine gewisse Form der Stabilität fand und die ein modernes Funktionieren exemplarisch vorführte. In der Mode kommen neben ein paar weiteren Paradoxien besonders drei zum Tragen:
(1) Das Individuum macht, was die anderen machen, um individuell zu sein. D.h. es beobachtet und grenzt sich ab, um individuell zu sein und tut damit das, was alle anderen auch tun, auf der Suche nach einem wahren Kern, nach Authentizität und damit Stabilität aus sich selbst heraus. (2) Die Mode sucht in ihrer Veränderung ihre Form von Beständigkeit. Immer dann, wenn das Individuum das Gefühl hat den anderen zu ähnlich zu sein, sucht es nach neuen Wegen, sich von diesen abzugrenzen. (3) In dem Moment, in dem die Abweichung zur Normalität wird, büßt die Mode ihr Wesen ein. Denn sobald sich alle darüber bewusst werden, dass sie genauso sind, wie die anderen, dann würde sich der Individualitätsdrang von selbst auflösen.
Zusammengenommen vermögen diese Instabilitäten doch eine Form der Stabilität zu erzeugen. Elena Esposito beschreibt dies folgendermaßen: „Ausgehend von Kombinationen unterschiedlicher Instabilitäten hat die Moderne eine Form vorübergehender und daher paradoxer Stabilität herausgestellt, die der Bereitstellung eines Anhaltspunktes zur Fortsetzung von Kommunikation dienen.” D.h. es kann eine Einigung erzielt werden, die weitere Kommunikation unter Individuen ermöglicht.
Die Mode führt beispielhaft vor, wie sich die diversen Unbestimmtheiten gegenseitig neutralisieren und Stabilität erzeugen. Gleichzeitig garantiert das Innovation und Fortschritt, was nicht nur etwas mit der Art sich zu kleiden zu tun hat, sondern mit der Gesellschaft an sich und auch mit einer modernen Form von Treue, die nicht wie ein vertraglich fixiertes Gelübde erscheint, sondern ständig neu ausgehandelt werden muss.
Doch wenn die Mode so beispielhaft vorführt, wie in der Moderne Stabilität funktionieren kann, warum wird sie nach wie vor von der Theorie so stiefmütterlich behandelt? Ein Grund dafür ist ihre strikte Beschränkung auf die Kleidung. Ich möchte dazu abschließend zwei Seiten aus Elenas Espositos Auseinandersetzung mit den Paradoxien der Mode vorlesen: „Die Identität des Individuums konstituiert sich im Wesentlichen in der Interaktion (…).“ Die Mode ist auf besondere Art dazu geeignet, über den Wahrnehmungsweg eine Reihe von Informationen über den Gesprächspartner, über dessen Selbstbeobachtung und über die Art, in der er von anderen gesehen werden möchte, vermitteln. Das Individuum (…) inszeniert über Kleidung und über die Art, in Erscheinung zu treten, eine Illusion von Transparenz, auf die sich die laufenden Diskussionen über die Mode konzentrieren. Daher erklärt sich möglicherweise die merkwürdige Allgegenwart der Mode, die Zentralität ihrer Marginalitäten: In einer Lage, in der Undurchsichtigkeit immer mehr zum Problem wird, scheint die Stilisierung der Kleidung diese mit dem Versprechen nach unmittelbarer Beobachtbarkeit zu neutralisieren, die umso plausibler ist, je unwahrscheinlicher und vieldeutiger sie ist – und, wie wir inzwischen wissen, je häufiger sie sich ändert. Man kann auch sagen, dass die Mode durch die Lenkung der Aufmerksamkeit auf die zwanghafte Detailpflege und Detailänderungen über Kleidung es schafft, die direkte Konfrontation mit der grundlegenden Undurchsichtigkeit – mit dem Umstand, dass durch die Beobachtung der Kleidung nur eine Beobachtung und kein Sachverhalt beobachtet wird – zu umgehen. In einer Gesellschaft, die durch die Beobachtung zweiter Ordnung beherrscht wird, scheint das Interesse an der Kleidung eine Oase der – sozialen – Beobachtung erster Ordnung bereitzustellen. Die Models sind in einer gewissen Hinsicht das Symbol dafür, als böte das ihnen entgegengebrachte Interesse problemlos und kontingenzfrei Erleichterung vor den Qualen der Individualität. Nicht einmal Kinostars können dies im selben Maße bieten. Daher auch wird die Mode, stark vereinfacht auf Kleidung und die damit verwandten Phänomene eingeschränkt.“

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

(Quelle: Elena Esposito „Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden: Paradoxien der Mode“. Frankfurt, 2004. S. 161f.)