I AM MILLI. Ikonografien des Schwarzen Feminismus

I AM MILLI. Ikonografien des Schwarzen Feminismus

I AM MILLI war eine Gruppenausstellung im Kunstraum hase 29 in Osnabrück (6.5. – 16.7.2022) von zeitgenössischen Schwarzen Künstlerinnen, die durch die Essays von Schwarzen Autorinnen ergänzt wurden. Ausgehend vom Schwarzen feministischen Konzept der „sozialen Positionierung“ machen sie in ihren visuellen und schriftlichen Arbeiten ihre geteilte gesellschaftliche Subjektposition sichtbar. Dabei befreien sie sich von rassistischen und sexistischen Objektivierungen und brechen mit der andauernden Kolonialität, die sich nicht nur in Sprache, sondern auch in Sehgewohnheiten verbirgt. Auf diese Weise stellt I AM MILLI Schwarze FLINTA vom Rand ins Zentrum der Beobachtung und schreibt afrokulturelle Geschichte aus ihrer Perspektive fort. Ich habe zum Katalog einen Text mit dem Titel “Milli. Eine Metapher für Grenzen und andere Beziehungen” beigetragen. Neben mir finden sich in der Publikation auch Beiträge von Achan Malonda, Dr. Michaela Dudley, Ciani-Sophia Hoeder und Natasha A. Kelly sowie Werke von Sonia E. Barrett, Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Zari Harat, Nadu Hormann, Mwangi Hutter, Belinda Kazeem-Kaminski, Monilola Olayemi Ilupeju, Natasha A. Kelly, Magda Korsinsky, Maseho und Patricia Vester.

Die Publikation ist im Orlando Verlag erschienen.